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Mauersteine – Größen und Sorten

Der Mauerstein ist das Grundmaterial jedes Modells. Alle Steine sind aus gebranntem Ton, werden einzeln mit Leim gesetzt und lassen sich mit einem Skalpell kürzen, wo eine Reihe nicht aufgeht.

SorteWofür
Mauerstein großDer Standardstein für Wandflächen – deckt am schnellsten Fläche
Mauerstein 5 × 3 mmKleineres Format für feinere Modelle und schmale Mauerteile
Mauerstein marmoriertUnregelmäßige Färbung – lässt eine Wand lebendiger wirken als einfarbige Steine
LanglochziegelZiegel mit durchgehenden Löchern, wie der echte Hochlochziegel im Bauwesen
Langlochziegel halbDer halbe Stein für den Versatz am Reihenende

Warum halbe Steine wichtig sind: Im Mauerwerksverband liegt jede Reihe um einen halben Stein versetzt zur vorigen. Ohne halbe Steine entstehen durchgehende Stoßfugen – die Wand sieht dann nicht nach Mauerwerk aus, sondern nach aufgestapelten Klötzen.

Die Ziegelsteine von Aedes Ars sind untereinander kompatibel: Steine aus einem Burg-Bausatz passen zu denen eines Hauses, und wer ein Gebäude nach historischem Vorbild oder andere Projekte in Architektur-Genauigkeit als eigenes Modell entwirft, kommt ohne Bausatz aus.

Historische Bauwerke lassen sich damit ebenso nachbauen wie frei entworfene Gebäude.

Rundbogen mauern – Schritt für Schritt

Der Bogen über Fenster und Portal ist der Punkt, an dem sich Modellbau von Stapeln unterscheidet. Er hält, weil sich die Steine gegenseitig verkeilen:

  • 1. Schablone anfertigen. Ein Halbkreis aus Pappe in der Breite der Öffnung, der den Bogen von unten stützt.
  • 2. Von beiden Seiten nach oben arbeiten. Nie eine Seite zuerst – der Bogen muss gleichmäßig wachsen.
  • 3. Steine keilförmig anschleifen. Die Innenkante wird schmaler als die Außenkante. Mit Schleifpapier oder einer feinen Feile am Stein arbeiten, nicht am eingebauten Bogen.
  • 4. Der Schlussstein zuletzt. Er verspannt den Bogen – erst dann trägt er.
  • 5. Trocknen lassen, dann ausschalen. Die Schablone erst entfernen, wenn der Leim durchgehärtet ist. Zu früh entfernt, fällt der Bogen.

Rundungen und gebogene Wände

Für runde Türme und Apsiden werden keine besonderen Steine gebraucht, sondern eine besondere Arbeitsweise: Die Steine werden mit leichtem Winkel gesetzt, sodass die Stoßfugen außen breiter sind als innen. Bei kleinem Radius wird jeder Stein zusätzlich leicht angeschrägt. Kleinere Steinformate machen die Rundung sauberer – deshalb ist das 5-×-3-mm-Format für Türme meist die bessere Wahl.

Passende Dachziegel finden Sie unter Dachziegel und Fliesen, das übrige Material unter Zubehör.